Im VANT e.V. wurde die Arbeitsgruppe Bachforelle gegründet. Warum eigentlich?

Wir haben in enger Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München, speziell dem Lehrstuhl für Aquatische Systembiologie Erkenntniss darüber, dass leider durch gut gemeinten Fischbesatz gebietsfremde und zum Teil nicht fruchtbare Bachforellen in die Gewässerabschnitte gelangen. Wir sind verpflichtet einen einheimischen, artenreichen und gesunden Fischbestand zu erhalten. All unsere Bemühungen laufen in die falsche Richtung, wenn wir uns nicht dieser Herausforderung stellen. Es hilft nichts, wenn im April oder Mai fangfähige Salmoniden in die Gewässer verbracht werden, um die eigenen Mitglieder glücklich zu machen – oder den Kartenverkauf anzuregen. Wir sind die verpflichteten Fischereiausübungsberechtigten, die an den Aufgaben gemessen werden. Wir bitten alle einmal sich vor Augen zu führen, welche tolle Herausforderung die Angelvereine hier für die Natur meistern könnten.

In Weihenstephan wurden die ersten DNA Proben von unseren Bachforellen untersucht und wir arbeiten an langfristigen Konzepten für die einheimischen Bachforellenbestände mit den einheimischen Fischereibetrieben. Dort gibt es mehrere vorbildliche Fischwirtschaftsmeister, die genau darum kämpfen.

Fischhandel ist ein anderer Aspekt. Erhältliche Brütlinge oder Fische die gehandelt werden kommen oft von weit her. Diese dürfen unserer Meinung nach nicht aus Polen, Dänemark, Nordamerika, Chile oder Frankreich kommen.

Wer für den Erhalt der Arten etwas tun möchte, kann sich gerne bei uns melden. Unser Ziel muss es sein Angeln und Artenschutz praktisch zu vereinen. Petri

Arbeitsgruppe Bachforelle
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